8 Gründe, warum du mit dem Enten füttern aufhören solltest

Enten füttern weckt in vielen von uns Kindheitserinnerungen. Zum See spazieren und den Wasservögeln dort alte Brotreste zuwerfen war und ist, gerade für Leute mit Kindern, eine beliebte Beschäftigung. Doch was nur gut gemeint ist, kann den Enten und der Umwelt richtig schaden. Aus diesen acht Gründen solltest du Enten und andere Wasservögel nicht füttern:

1 Brot tut nicht gut

Brot gehört nicht zur natürlichen Nahrung der Enten. Sie können es nur schwer verdauen und sollten generell keine gesalzenen Lebensmittel zu sich nehmen.

2 Enten werden faul

Werden die Wasservögel regelmässig von Menschen gefüttert, verändert sich ihr natürliches Verhalten. Sie werden bequem und hören auf selber nach Nahrung zu suchen.

3 Übergewichtige Vögel

Dadurch, dass die Enten weniger selber nach Nahrung suchen, bewegen sie sich weniger und legen an Gewicht zu. Ausserdem ist Brot kalorienreicher als die normale Entennahrung, was die Vögel zusätzlich dick macht.

4 Stress bei den Enten

Füttert man Enten, lockt das schnell eine grosse Schar an diversen Wasser- und anderen Vögeln an. Jedes der Tiere will möglichst viel Brot ergattern. Das Gedränge ums Futter stresst die Vögel dabei häufig.

5 Ein Paradies für Krankheiten

Wo sich sehr viele Tiere auf einmal tummeln, verbreiten sich Krankheiten rasant. Auch Salmonellen sind oftmals ein Problem an Orten, wo häufig Enten gefüttert werden.

6 Ungebetene Gäste

Nicht nur Vögel zeigen Interesse an Brot und anderen Lebensmittel. Die Futterplätze locken auch Ratten und Tauben an.

7 Schädlich für das Ökosystem

Auch wenn du das Brot nicht direkt in den See oder Tümpel wirfst, wird ein Teil des Futters im Wasser landen. Denn Enten sind nicht die anständigsten Esser. Gerade in kleineren Gewässern kann das zu verstärkter Algenbildung führen und so das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen.

8 Überpopulation

Durch das Füttern erhalten auch kranke und schwache Tiere genügend Nahrung und überleben so eher, als wenn sie nicht gefüttert werden würden. Die Vogelpopulation reguliert sich nicht mehr auf natürliche Art und Weise, was schlussendlich allen Enten schadet.