Diese 5 Tierarten nehmen gerne hin und wieder Drogen

Dass einige Tierarten nach dem Verzehr vergorener Früchte betrunken sind, hast du bestimmt schon mal gehört. Die folgenden fünf Tierarten greifen gerne zu etwas härteren Drogen:

1 Mohrenmakis berauschen sich mit Tausendfüsslern

Normalerweise stehen Früchte und Gemüse auf dem Speiseplan der auf Madagaskar heimischen Mohrenmakis. Hin und wieder haben die Lemuren aber Lust auf einen Schmackhaften Tausendfüssler. Dieser liefert den Makis nicht nur Protein, sondern macht sie auch noch high. Denn die von den Lemuren bevorzugte Tausendfüsslerart sondert, wenn sie sich bedroht fühlt, ein Gift ab, dass den tropischen Tierchen einen zünftigen Rausch beschert. Doch die Makis mampfen die Krabbeltiere nicht primär um high zu werden. Das Gift der Tausendfüssler ist für sie ein wirksamer Insektenschutz, den sie sich auch ins Fell reiben.   

2 Rentiere stehen auf Magic Mushrooms

Im hohen Norden kann es gerade während der düsteren Wintermonate schnell einmal langweilig werden. Damit sie nicht den Winter-Koller kriegen, verputzen Rentiere gerne Fliegenpilze. Während die gepunkteten Pilze für Menschen schnell gefährlich werden, können Rentiere den Giftpilz in grossen Mengen fressen, ohne in Gefahr zu schweben. Nur ein bisschen lustig werden sie. Der Rausch scheint den Huftieren richtig Spass zu machen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Rentiere aktiv nach den giftigen Pilzen suchen.    

3 Der Jaguar und sein Ayahuasca

Bei menschlichen Amazonasbewohnern wird Ayahuasca seit geraumer Zeit als Rauschmittel eingesetzt und auch in der westlichen Welt suchen immer häufiger Menschen nach dem speziellen Rausch durch die Urwaldliane. Ob der Jaguar die Einnahme von Ayahuasca auch als sprituelle Erfahrung wahrnimmt, weiss niemand. Sicher ist, er wird davon genauso high wie der Mensch. Man geht davon aus, dass Jaguare die Blätter des Lianengewächses in erster Line fressen, um, ähnlich wie Katzen mit Gras, ein Hochwürgen zu erzwingen. Der Rausch soll dabei nur eine Nebenwirkung sein.     

4 Opiumsüchtige Kängurus

Aus Schlafmohn wird nicht nur das stark abhängig machende Opium, sondern auch das Schmerzmittel Morphin (Morphium) hergestellt. In Tasmanien, wo auch die Wallabies zu Hause sind, wird die berauschende Mohnsorte grossflächig angebaut. Nun haben die kleinen Kängurus gemerkt, dass Schlafmohn nicht nur eine Nahrungsquelle, sondern auch eine „lustige“ Droge ist. Die Beuteltiere hüpfen gerne über die Absperrungen der Mohnplantagen und fressen sich satt. Der Milchsaft der Pflanzen berauscht die Wallabies dermassen, dass sie wie kleine Gummibälle wild im Kreis herumhüpfen.

5 Russische Bären stehen auf Kerosin

Irgendjemand im Russischen Kronotsky Naturschutzgebiet dachte wohl, es wäre eine gute Idee Kanister mit Kerosin und Benzin unbeaufsichtigt und frei zugänglich herumliegen zu lassen. Während die Wildhüter und anderen Angestellten im Naturschutzgebiet den Treibstoff für ihre Helikopter benötigen, schnüffeln die örtlichen Braunbären gerne am Kerosin und verschaffen sich so einen Rausch. Die Bären sollen so süchtig nach dem Treibstoff schnüffeln geworden sein, dass sie sogar Helikoptern und kleinen Flugzeugen hinterher jagten.   

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